Feigen Pavlova

Pünktlich zum Wochenende gibt’s noch eine Idee für eine leckere Schlemmerei, die nicht nur köstlich aussieht, sondern auch himmlisch schmeckt! So wundervoll der Name Pavlova, so fein schmeckt sie auch. Ich bin ohnehin ein Baiser-Junkie und daher großer Pavlova-Fan, auch wenn ich mich bislang nicht alleine an sie herangetraut habe. Aber die liebe Vivien verrät uns heute, wie es geht.

Wie sie diese köstliche Torte gezaubert hat und was ihr alles benötigt, das könnt ihr hier nachlesen. Danke liebe Vivien für das Rezept, deine Worte zur Pavlova und die Bilder! Yammy!

Für das Baiser:

6 Eier

340 g Puderzucker

1 Teelöffel Speisestärke

1 Teelöffel Essig

½ Vanilleschote

1 Prise Salz

Für das Topping:

500 ml Schlagsahne

1 Teelöffel

6 reife Feigen

5 weiche Datteln

2 Passionsfrüchte

50 g Pistazien

Für das Topping auf das Topping:

100ml Schlagsahne

70 g weiche Karamellbonbons (zB. Durchbeißder oder Muh-Muhs)

2-3 Prisen Salz

Gleich zwei Länder streiten sich um den Titel „Erfinder der Pavlova“. Australien und Neuseeland sind die zwei Streithähne. Der Name aber wurde nach der russischen Ballerina Anna Pavlova, deren Tütü so luftig und leicht über die Bühne schwebte, benannt. Auf meiner Hochzeit haben wir eine Pavlova auf der Candybar für die Gäste bereitgestellt. Wir selbst konnten von der süßen Versuchung nichts mehr probieren, haben aber nur gutes Feedback bekommen und daher stand die Pavlova seitdem auf meiner Backliste. Fast zwei Jahre später habe ich mich endlich selbst an eine Pavlova gewagt und direkt meine Eigene kreiert. Man muss dazu sagen, dass ich vieles mit Baiser mache und deshalb auch experimentieren konnte. Eine Pavlova soll außen knusprig und innen noch weich und klebrig sein. Damit das gelingt, wird Essig und Stärke benutzt. Ich habe mich für eine orientalisch angehauchte Pavlova entschieden, da meine Schwiegereltern von ihrer Pilgerfahrt Datteln mitgebracht haben und derzeit auch noch Feigenzeit ist. Ich liebe Feigen, sie schmecken nicht nur köstlich, sondern schauen auch noch hübsch aus. Das Tolle aber ist, ihr könnt euch bei dem Topping von euren Lieblingsfrüchten inspirieren lassen. Da eine Pavlova dazu neigt, Feuchtigkeit zu ziehen, sollte sie möglichst frisch zubereitet werden und gleich gegessen werden. Ich rate dazu, das Topping kurz vor dem Verzehr anzurichten.

Lasst es euch schmecken!

Hier die Anleitung:

  • Backofen auf 140 °C (Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Für das Baiser Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen. Puderzucker mit Speisestärke mischen und löffelweise einstreuen. So lange rühren, bis der Puderzucker mit dem Eiweiß eine schöne Masse ergibt. Ausgeschabte Vanilleschote und Essig mischen und vorsichtig mit einem Löffel unterheben. Damit das Backpapier nicht verrutscht die vier Ecken mit etwas Baiser-Masse fixieren. Baiser-Masse auf Backpapier geben und mit einem Löffel zu einem runden Kuchen mit ca. 26 cm Durchmesser formen. In den vorgeheizten Ofen geben und Temperatur auf 120 °C herunterschalten.
  • Baiser 90 Minuten lang backen. Backofen ausschalten und Baiser mindestens 30 Minuten im Ofen abkühlen lassen.
  • 100 ml Sahne in einem kleinen Topf aufkochen. Karamellbonbons grob hacken und zur Sahne geben. Unter Rühren auflösen und abkühlen lassen.
  • Für das Topping Datteln entkernen. Feigen vierteln. Passionfrüchte auslöffeln. Pistazien hacken. Sahne steif schlagen, die Hälfte auf das Baiser streichen, etwas Karamellsoße darauf verteilen, den Rest der Sahne drüber streichen. Toppings darauf verteilen. Die Karamellsoße darüber träufeln.
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