Meine erste Schwangerschaft: Kathrin

Aufgewacht aus dem Osterschlaf starten wir frisch und munter in die neue Woche! Und wir haben auch direkt eine berührende Schwangerschaftsgeschichte für euch parat. Kathrin, die süße Mami in spe, erzählt uns heute von ihrer Schwangerschaft und wie sie selbst daran gewachsen ist. Die Trennung vom Partner war sicherlich das aufwühlenste Erlebnis während der Schwangerschaft. Aber das hat Kathrin und ihre kleine Maus nur noch näher zusammengebracht. Ich freue mich sehr, dass uns Kathrin an ihren Gedanken und der Schwangerschaft teilhaben lässt. Danke auch an Steffi von Sinneszauber Photographie für die hübschen Fotos der bezaubernden Mami.

Meine kleine Bauchbewohnerin entstand so viel schneller als erwartet. Sie ist ein absolutes Wunschkind, herzlichst willkommen in meiner so imperfekten Welt. Durch den Überraschungseffekt hat ihr Papa sie gerne als „das kleine Wunder“ bezeichnet. Genau das ist sie auch, wie sich die letzten Monate herausgestellt und bewahrheitet hat. Sie hat mir meinen Lebenswillen zurückgebracht, als aus der Traumvorstellung einer Familie zu dritt eine Familie zu zweit geworden ist – ein Mutter-Tochter-Team. Meine Schwangerschaft ist geprägt von kleineren körperlichen Einschränkungen, doch die sind nebensächlich. Als hätte die Kleine gespürt, dass ich meine Energie so viel dringender an anderen Baustellen benötige. Ich bin an meinen neuen Herausforderungen gewachsen, Schritt für Schritt, wie die kleine Prinzessin in meinem Bauch. Nie in meinem Leben habe ich mich schwächer und stärker gefühlt als während diesen, bisher 215, Tagen. Ich bin an meine Grenzen gekommen, habe gelernt sie neu zu definieren, über mich hinauszuwachsen und Hürden mit Anlauf zu nehmen, an welche ich mich zuvor niemals herangetraut hätte. Meine Tugenden und Charaktereigenschaften haben sich in ihrem Aufbau neu formiert. Ganz vorne mit dabei sind nun der Mut, die Zielstrebigkeit und die Loyalität. Dadurch habe ich meinen Selbstwert neu entdeckt und das ist, so denke ich, von immenser Bedeutung für den weiteren Verlauf unseres Lebens. Somit ist „das kleine Wunder“ nicht nur ein „Glückstreffer“, sondern auch mein persönlicher Lebensretter. Die Freude auf mein Mädchen ist nicht in Worte zu fassen. Es fühlt sich an als würde die Zeit fliegen, vom positiven Schwangerschaftstest und dem Gefühlschaos, hin zu den ersten Bilder von ihr und das Begreifen ihrer realen Existenz, über die aufregenden Untersuchungen und dann die ersten, zarten Stupser von ihr, die ich als bunte Schmetterlinge in meinem Bauch erlebt habe. Jeder Tritt von ihr zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht – obwohl sich das in den nächsten Jahren vermutlich noch ändern wird…

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