8 Tipps für ein entspanntes Babyjahr

Wir erleben gerade zum zweiten Mal die magische Zeit des ersten Babyjahrs und ich möchte diese besondere Phase auf keinen Fall missen. Unsere Tochter ist so klein und süß und es ist einfach zu goldig jeden Entwicklungsschritt vom Lächeln bis zum Laufen im ersten Jahr mitzuerleben. Doch in der Hektik des Alltags mit zwei Kindern liegen die Nerven auch mal blank. Ich denke das ist normal und wir Eltern sind keine Maschinen, die stets und ständig funktionieren können.

Weinende Neugeborene, die sich nur durch Rumtragen (oder gar nicht) beruhigen lassen oder Kleinkinder, die einen Wutanfall bekommen wegen Gründen, die wir Erwachsenen nicht verstehen, kennen sicherlich alle Eltern. Solche Situationen sind ein Teil des Familienalltags und ich versuche mein Bestes trotz Stress und Schlafentzug entspannt zu bleiben. Denn das ist meistens besser für alle Beteiligten. Meine 8 Tipps dafür, habe ich hier mal aufgeschrieben:

1 Nichts und niemand ist perfekt

Manchmal sind die Dinge einfach so wie sie sind. Babies brauchen viel Aufmerksamkeit und sind wahre Zeiträuber. An machen Tagen habe ich es nicht mal geschafft zu duschen. Wie bitte soll dann meine Wohnung perfekt aufgeräumt sein und ich nach 8 Wochen wieder top-fit aussehen? Mit neugeborenem Baby haben, meiner Meinung nach, andere Dinge Priorität, also setzt euch nicht zu sehr unter Druck, wegen Ordnung und schlankem Körper, auch wenn es im Netz manchmal so propagiert wird. Nichts und niemand ist perfekt.

2 Vertraue dir selbst

Vor allem beim ersten Baby habe ich viele Ratschläge von verschiedenen Leuten erhalten und war irgendwann total verunsichert. Was genau ist nun der richtige Weg für mich und mein Baby und vor allem für unsere Familie? Babytrage oder Kinderwagen? Im eigenen Bett schlafen oder mit im Elternbett übernachten? Jeder hat eine andere Meinung und jedes Baby ist anders. Manche Kinder sind von Anfang an total pflegeleicht und schlafen durch andere tun das eben nicht. Deswegen lass dich nicht verunsichern, du kennst dein Baby und deine Familie am besten.

3 Alles ist nur eine Phase

Babies und Kleinkinder durchleben so viele Entwicklungsstufen. Babies müssen im ersten Jahr viele neue Dinge lernen: Greifen, Drehen, Krabbeln, neue Geräusche und Dinge wahrnehmen, Fremdeln usw. Ich kann mir vorstellen, dass das manchmal sehr verunsichernd für die kleinen Mäuse ist und sie dann besonders Mamas Schutz und Fürsorge brauchen. Mir hat es an anstrengenderen Tagen (z.B. wenn das Baby nachts oft wach wird und gestillt werden will) oft geholfen, wenn ich mir gesagt habe: das ist alles nur eine Phase.

4 Nimm dir Zeit für dich selbst

Ob ein Abend mit der besten Freundin, ein Massage- oder Kosmetiktermin oder ein Sportkurs: Auszeiten ganz ohne Baby oder Kind kann sich jede Mama gönnen. Das ist wichtig, um die Batterien wieder aufzuladen und sich mal wieder unabhängig und als selbstständige Frau zu fühlen. Papa, Oma oder Babysitter können auf das Baby genauso aufpassen. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich nach 1-2 Stunden Alleinzeit, noch mehr auf mein Kind gefreut habe.

5 Atme bewusst

Das ist vielleicht nicht für alle etwas, aber ich stehe total auf Yoga und Atmen. Und ehrlich gesagt hilft es manchmal wirklich für ein paar Atemzüge bewusst ein- und auszuatmen. Die Gedanken fokussieren sich dann auf etwas anderes als die tägliche Checkliste und das entspannt Körper und Geist. Einfach im Sitzen oder Liegen mit geschlossenen Augen oder beim Spazierengehen einatmen, bis 8 zählen, ausatmen bis 8 zählen und das Ganze bis zu 10 Mal wiederholen. Fertig. Probiert’s mal aus.

6 Trink genug Wasser

Stillen macht durstig und Dehydrierung löst bei mir oft schlechte Laune und Kopfschmerzen aus. Deswegen versuche ich tagsüber genug Wasser zu trinken. Vor und nach dem Stillen oder zwischendurch immer mal ein Glas Wasser trinken wirkt Wunder!

7 Triff dich mit Gleichgesinnten

Mit Babies und Kindern haben sich mir neue Themenwelten eröffnet: von Babykaka bis Stilldemenz über Geburtsverletzungen. Darüber mit Freunden ohne Kinder zu reden fand ich oft ein wenig seltsam. Deswegen finde ich es toll, mich darüber mit anderen Mamas auszutauschen und zu merken, dass ich nicht allein bin mit meinen Bedenken und Sorgen.

8 Schlafen

Klingt erstmal einfach. Ist es aber oft gar nicht. Mit Babies schläft man bekanntlich weniger, weil sie nachts häufiger wach werden oder früh am morgen schon fröhlich grinsend und plappernd neben einem liegen. Deswegen solltet ihr schlafen, wann immer es geht. Ob Mittagsschlaf mit dem Baby oder abends gemeinsam einschlafen. Schlafen ist immer gut und hebt die Stimmung enorm!

 

Habt ihr noch mehr Tipps für Entspannung im Mami-Alltag? Immer her damit! Schreibt uns einen Kommentar!

Foto: Lena Heinemann

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