Kolumne: Sternenmami

Ihr Lieben, uns liegt es wichtig auch Geschichten mit euch zu teilen, die traurig und schmerzvoll sind – denn sie sind das Leben und wir haben im Laufe der Jahre gemerkt, dass es viele Mütter da draußen gibt, die einen Schicksalsschlag verkraften mussten. Auf dem Weg zum eigenen Kind liegen immer Monate voller Vorfreude, aber auch einer gewissen Sorge, die sich erst dann löst, wenn das Kleine munter auf der Welt ist.

Viele dieser berührenden Geschichten ermutigen uns und andere in bestimmten Lebenssituation. Heute haben wir die Geschichte einer wundervollen Mutter, die ein Sternenkind im Himmel hat. Danke für deine Ehrlichkeit du wundervolle, starke, mutige Mami! Wir wünschen dir von Herzen alles Liebe! Fotografiert wurde die Hübsche von der Fotografin Julia Löffler. An einem See entstanden süße Babybauchfotos mit Blumenkranz und niedlichen Accessoires. Aber schaut und lest selbst:

 

„Letztes Jahr wurde ich schwanger, wir haben uns rießig gefreut und haben im Juli mit kleinem Babybauch geheiratet. Alles lief super und alle haben sich gefreut, als wir an der Hochzeit verkündet haben, dass wir schwanger sind und einen Jungen erwarten. Dann in der 32. SSW, Anfang Dezember Samstag nachts, bekam ich Wehen. Dann der Schock im Krankenhaus: Ich hatte so gut wie kein Fruchtwasser mehr, die Nieren waren zu groß und es waren Zysten drauf. Die Ärzte teilten mir mit, dass unser Sohn nicht überlebensfähig ist. Ich bin total zusammen gebrochen – es war schlimm. Ich musste mich entscheiden was ich jetzt machen will, und entschied mich für eine normale Geburt. Am 7. Dezember kam mein Sohn Max lebend zur Welt: Die Ärzte nahmen ihn mir direkt weg und gaben ihm Medikamente, aber er hatte einen Gendefekt der nicht heilbar war. Er starb in den Armen der Ärzte. Eine Stunde lang durften wir uns verabschieden und er sah so friedlich aus als würde er schlafen. 

Nun bin ich wieder schwanger mit einem Mädchen und sie ist gesund und munter. Ich habe mich entschieden ganz offen damit umzugehen – die kleine Bauchbewohnerin ist unser größtes Glück und ich bin so stolz. Ich kann es natürlich kaum abwarten meine Kleine in den Armen zu halten und bin froh, dass es diesmal gut ausgehen wird, denn sie ist gesund! 

Ich denke jeden Tag an Max und als großer Bruder passt er gut von oben auf unsere Kleine auf, das weis ich! Mitte November werden wir wieder nun nochmal Eltern. Alle sind super stolz auf uns, das wir das so gut hinbekommen und so stark sind und das strahlen wir auch aus. Wir werden unserem Folgewunder auch von ihrem großen Bruder erzählen, denn er gehört zu unserem Leben und ich rede ganz offen darüber. Auch wenn uns die Frage gestellt wird: „Ist das euer 1. Kind?“ Es ist immer schwer, aber wir sagen „Nein, unser 1.Kind wohnt oben im Himmel und passt auf uns auf.“

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