10 Dinge, die sich ändern, wenn du Mami wirst

Ein Kind zu haben bedeutet unfassbares Glück. Nicht ohne Grund hat uns die Hebamme vor der Geburt gesagt: „Auf euch kommt eine große Liebe zu“. Doch mal abgesehen von den positiven Gefühlen, können Kinder auch ziemlich anstrengend sein. Was genau auf die zukünftigen Eltern zukommt, das kann niemand vorhersehen. Was sich meiner Meinung nach verändert, wenn du Mami wirst, habe ich mal in 10 Punkten zusammengefasst.

Babyfotos (10)Foto: Nicole Hankammer

1. Du hast jetzt ein Baby

Endlich! Du hast so lange darauf gewartet und jetzt kannst du es in den Armen halten, es riechen, fühlen, sehen und küssen! Ein neuer Mensch ist da! Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen?

2. Die Zeit vergeht soooo schnell

„Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Flug. Doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten.“ (Jochen Mariss). Das Zitat spricht Bände: eine Woche dauert manchmal gefühlt so lang wie ein Tag. Aber dann beobachtest du dein neugeborenes Baby für 5 Minuten und die Zeit bleibt einfach stehen. Auch wenn der Alltag oft hektisch abläuft, genieß jede freie Sekunde mit deinem Kleinen, es wächst so schnell!

Foto Cakesmash Hamburg Kathrin Stahl-11Foto: Katrin Stahl

3. Schlaf, ich will mehr Schlaf!

Schlafmangel ist leider kein Gerücht unter gestressten Eltern. Er begleitet uns vom ersten Tag bis heute. Sei es wegen der Zähne, Hunger oder einfach nur weil wir zu spät ins Bett gegangen sind. Wenn das Kind wach ist, dann heisst es für Mama und Papa: Aufstehen! So unbeschwert schlafen wie vorher geht mit Kind einfach nicht. Adé Ausschlafen am Wochenende! Ab und zu tut ein gemeinsamer Mittagsschlaf Wunder!

4. Ordnung existiert nur auf Instagram :-(?

Ich habe mich schon oft gefragt, wie die Mütter und Väter bei Instagram ihre Wohnungen so lupenrein sauber halten können. Bei all den ausgeräumten Schränken und der umgekippten Milch beim Frühstück, stehe ich vor einem Rätsel. Wir geben wirklich unser Bestes, nicht im Chaos zu versinken. Aber irgendwie gehört das zum Kinder-Haben auch dazu.

5. Der eigene Körper muss warten?

Nach einer Schwangerschaft und Geburt ist der Körper einer Frau (so war es zumindest meiner), nennen wir es, ziemlich mitgenommen. Das Stichwort Beckenboden, wird wahrscheinlich jeder Mami ein Begriff sein. Lange Strecken konnte ich in den ersten Tagen noch nicht laufen. Schwer tragen war tabu. Deswegen: im Wochenbett auf die Hebamme hören und viel ausruhen. Und die Hygiene? In den erstenWochen war Duschen und auf Toilette gehen eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Babys Bedürfnisse hatten nun mal Vorrang. Stillen, Tragen, Kuscheln. Das ist so schön und so wichtig! Aber lange duschen? Pustekuchen! Auch Sport ist erstmal nicht wirklich drin. (Okay, Rückbildung.) Das wird aber immer besser!

Babyfotos zu hause (10)Foto: iveseen Sari Tanuhardja Photography

6. Die Sichtweise auf die Eltern ändert sich

Manche Dinge, die die eigenen Eltern sagen und tun, kann ich jetzt einfach besser verstehen. Respekt an unsere Mütter, die uns geboren haben und für unsere Väter, die sich um ihre Frau und ihr Kind gekümmert haben. Aber auch Fragen wie: „Warum machen die sich eigentlichso viele Sorgen?“ oder  „Wieso behandelt mich meine Mutter noch immer als wäre ich 5?“ kann ich mir nun selbst beantworten. Denn was wäre wohl schöner als mich beim Anblick meines 30-jährigen Sohnes, daran zu erinnern, wie putzig er im Kindergartenalter war.

7. Das Baby wird zu einem wichtigen (zum wichtigsten) Gesprächsthema

Ich gebe zu, dass ich mich in meiner Prä-Elternzeit oft gewundert habe, wieso Mütter im Café so ausführlich über den eigenen Nachwuchs reden. Als blutige Anfängerin in der Kindererziehung verstand ich dann, was daran so reizvoll ist. Manchmal ist es gut zu wissen, dass Dinge, wie „das Baby will nicht in den Kinderwagen“, „das Baby will keine Flasche“ oder „das Baby kann noch nicht krabbeln“, auch andere Menschen beschäftigen. Deswegen: keine Scheu, es tut gut sich über diese Dinge auszutauschen.

babyfotos (7)Foto: Michael Krug Photography

8. Organisation ist das A und O

Vielleicht gilt das noch nicht für ganz frische Familien, denn Neugeborene haben meist noch keinen wirklichen Rhythmus. Aber je älter die Kinder werden, desto wichtiger wird die Organisation des Alltags. Wenn ihr sowieso zu den organisierten Menschen gehört (ich nicht), wird es euch wahrscheinlich nicht so schwer fallen zwischen Wäschebergen, Windeleimern und hungrigen Mäulern zu rotieren (siehe Punkt 4). Falls nicht, dann ist das auch nicht so schlimm. Ruhe bewahren, wenn Mama entspannt ist, dann ist es Baby schließlich auch.

9. Der Freundeskreis ändert sich 

Vor allem für stillende Mamis ist es einige Zeit undenkbar so wie früher mit den alten Freunden um die Häuser zu ziehen. Wenn das Kind eine Flasche nimmt, dann kann Papa aufpassen. Wenn nicht, Pech gehabt oder solange wegbleiben, bis der Babysitter anruft. Spontane Verabredungen sind mit kleinen Kindern schwieriger als früher. Dafür habe ich alte Freundinnen mit Kind nun wieder regelmäßiger kontaktiert und viele neue Freunde gefunden. Viele davon sind tatsächlich Eltern.

Kindergeburtstag 2 Jahre (47)
Foto: Jaqueline Traub

10. Du lernst die Welt neu kennen

Du lernst die Welt durch die Augen deines Kindes zu sehen. Neugeborene Babys nehmen ihre Umwelt auf eine ganz sanfte, ursprüngliche Weise wahr. Unglaublich, dass wirklich alles ganz neu und unbekannt für diese winzigen Babys ist. Kleine Kinder sind an für uns scheinbar banalen Dingen interessiert. Ein Stein, ein vorbeifliegender Vogel oder irgendein klappriges Fahrrad, das schon seit Monaten vor dem Haus steht, ist für sie wie das achte Weltwunder. Wenn du dein Kind aufmerksam begleitest, wirst du sehen, wie viel du von ihm lernen kannst. Das ist so toll, weil du dich manchmal wieder so unbeschwert und geborgen fühlen wirst, wie in deinen eigenen Kindertagen.

Und natürlich gibt es noch ganz viele andere Dinge, die sich ändern, wenn ihr Mama werdet. :-) Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder wollt ihr vielleicht noch Dinge ergänzen? Dann teilt uns das gern in den Kommentaren mit!

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