Geburtsfotos in Halle

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Wenn ich Geburtsgeschichten höre, bekomme ich unwillkürlich jedes Mal eine Gänsehaut, egal wie oder wo sie stattgefunden haben. Wenn dann auch noch so einfühlsame Fotos, wie diese von Maria von Freisichtwerk mit ins Spiel kommen, kann es schon mal geschehen, dass mir die Tränen in die Augen schießen. Auch wenn jeden Tag Millionen Frauen ein Baby zur Welt bringen, ist und bleibt eine Geburt ein unglaubliches Wunder!

Heute haben wir unsere erste Fotostrecke mit einer echten Spontangeburt für euch, die mir natürlich feuchte Augen bereitet hat. Die körperliche Anstrengung und innerliche Vertiefung, mit welcher diese starke Mami ihr Baby zur Welt bringt, hauen mich um, denn dank der Fotografin kann man förmlich mitfühlen, wie viel Kraft der Prozess abverlangt.

Ihre Gedanken zur Geburt hat uns die tolle Mama in ihren eigenen, eingängigen Worten zusammengefasst:

„Die Geburt – ein Wort, das ein unbeschreibliches Gefühl in mir auslöste, wusste ich doch nicht, was mich erwarten würde. Ich war froh, die Gewissheit zu besitzen, diesen Tag nicht alleine überstehen zu müssen. Der Vater des Kindes, das an jenem Tag zur Welt kommen würde, freute sich ebenso, die neue Erdenbürgerin kennen und lieben zu lernen, sie in seine Arme zu schließen und sie endlich wahrhaftig vor sich zu haben, wie ich. 

Der Weg dorthin jedoch schien nahezu endlos. Noch zwei lange Wochen wären es bis zum errechneten Entbindungstermin gewesen – unerwartet kam zu der Zeit der Startschuss. Sie wollte die Welt da draußen früher kennenlernen. In meinen Augen der beste Zeitpunkt. Ich freute mich unglaublich auf den Augenblick, sie endlich in den Armen halten zu können. Sie mit meinen Händen berühren, mit den Augen betrachten und ihren zarten Babyduft einatmen zu können.

Und dennoch hätte ich mir unter der Geburt gerne eine Pause-Taste gewünscht; einfach, um einige Stunden Kraft zu tanken und mit neuer Energie weiterzumachen. Es waren Schmerzen. Schmerzen, deren Ausmaß ich nicht mehr nachempfinden kann. Die Erinnerung an diese Stunden ist nur bruchstückhaft erhalten geblieben. Und darum sind mir diese Fotos ganz besonders wichtig geworden. Es war der Tag, an dem mein Körper etwas geleistet hat, etwas zustande brachte, etwas, das aus Liebe entstanden war und mit Hingabe vollendet wurde.

Ich selbst hatte mich nicht einmal an die Farbe des Kreißsaales erinnern können. Die Durchtrennung der Nabelschnur, der große Moment des „Entbindens“, ging so schnell vorüber; das erste Baden, Wiegen und Wickeln und so vieles andere hat mir Maria mit liebevoller Ausdauer festgehalten. Ich konnte vieles davon nicht einmal beobachten, so erschöpft und zugleich durcheinander vor Glück war ich.Und trotz der Schmerzen, trotz der nachfolgenden Komplikationen würde ich es für dieses Glück, das einen von diesem ersten Tag an nun immer begleiten wird, stets wiederholen.“

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Fotos: Freisichtwerk

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