10 Fragen zum Mountainbuggy Urban Jungle

Wir haben uns ein weiteres Kinderwagenmodell  mit Nicole und ihrer süßen Tochter Edda angeschaut. Nicole ist seit Februar 2014 Mama und wohnt mit ihrer Familie in Berlin Prenzlauer Berg. Bei der Kinderwagensuche für Edda hat sie sich ein Exemplar ausgesucht, das insgeheim mein persönlicher Favorit ist: den Mountainbuggy Urban Jungle. Warum sie sich gerade für diesen Kinderwagen entschieden hat, erfahrt ihr in unserem Interview.

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1 Welche Kriterien waren/ sind für dich wichtig für den Kinderwagenkauf? (z.B. Aussehen, Farbe, Größe, usw.)?

Das erste Kriterium war: Wir wollten keinen Buggaboo. ;-) Zum Zeitpunkt als wir uns mit dem Kauf beschäftigt haben erschien uns diese Marke als Kultobjekt Nr. 1 im Kiez und irgendwie wollten wir das aus Prinzip schon nicht (klingt komisch war aber so).

Uns war einfach wichtig, dass der zukünftige Wagen unserer Tochter zu uns passt. Er sollte schnell und ohne Hexenwerk zusammenklappbar sein, für Stadt, Wald und Berge einsatzfähig und genügend Platz mitbringen um auch mal einen Einkauf verstauen zu können. An zweiter Stelle stand die Farbe – er sollte klassisch schwarz sein (nur nicht zu auffällig) und drei Räder gefielen uns auch. Das Rad vorne lässt sich ganz einfach auch fest stellen und dadurch bekommt der Wagen ein stabileres Fahrgefühl. Zudem sollte der Wagen möglichst lange einsatzbereit sein – sprich ein Wechsel zum Buggy war uns wichtig. So schön ich auch die alten großen Kinderwagen aus den 80er Jahren fand – wir wurden einfach keine Freunde.

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2 Wann und wo hast du den Mountain Buggy gekauft?

Beraten lassen haben wir uns im berühmten Rasselfisch in der Rykestrasse.
Gekauft haben wir den Wagen letztlich im Januar 2014 gebraucht – von einem Pärchen das in die USA ausgewandert ist und ihr drei Monate altes Model loswerden wollte. Wir trafen eine Freundin des Paares zufällig bei der Beratung. Sie bekam mit das wir den Wagen kaufen wollten und gab uns die Telefonnummer des Paares. Wir sparten dadurch ein paar Euro und freuten uns über die zusätzlichen Zubehöre die inklusive waren. Hätten wir diese zufällige Begegnung an dem Tag nicht gehabt, wäre der Kauf über Rasselfisch zu Stande gekommen. Die Beratung war wirklich sehr hilfreich.

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3 Welches Modell hast du von Mountainbuggy? Warum hast du dich für diesen Kinderwagen entschieden?

Wir haben das Model: Urban Jungle 2013, black inklusive Babyschale. Das Model hat uns einfach von allen Features und vom Aussehen her gefallen, so dass wir schnell entschieden haben diesen Wagen zu kaufen.

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4 Worauf hast du beim Kauf besonders geachtet? Hast du dich z.B. mit Testergebnissen von Stiftung Warentest oder Ökotest beschäftigt?

Ich glaube mich zu erinnern, dass wir uns auch kurz mit Stiftung Warentest beschäftigt haben. Die Kinderwagen gefielen uns aber alle nicht und letztlich haben wir eine persönliche Beratung vorgezogen.

 

5 Wie ist die Umgebung in der du den Kinderwagen benutzt?
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Hauptsächlich sind wir in der Stadt mit dem Wagen unterwegs. Wenn wir zu Besuch bei der Familie sind, wird es aber auch schon mal etwas holprig und bergig.

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6 Und wie funktioniert der Kinderwagen in dieser Umgebung (Reifen, Gewicht, Auto, öffentliche Verkehrsmittel usw.)?

Der Wagen lässt sich super alleine zusammen klappen und passt in unseren Kofferraum vom Kombi – im kleinen Auto könnte es allerdings mit diesem Model etwas eng werden. Dann würde ich zu einer Nummer kleiner raten. Die Reifen sind groß genug und daher super im Einsatz. Kein Steckenbleiben in Rillen etc. Sogar im Sommerurlaub konnten wir Edda damit unbeschwert durch den Sand schieben. Das Gewicht ist auch vollkommen in Ordnung – also ich bekomme ihn alleine in das Auto und auch mal über einen anderen Kinderwagen gehoben, sollte er mal wieder im Treppenhaus zugeparkt sein.

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7 Nenne 5 Dinge, die dir am Mountainbuggy besonders gut gefallen?

1. Aussehen 2. Genug Platz für den Einkauf unterhalb 3. Lässt sich leicht schieben und lenken 4. Lässt sich leicht zusammenklappen 5. Lenker/Griff kann in der Höhe verstellt werden

 

8 Was findest du nicht so gut?

Es gibt tatsächlich eine Sache die nicht so gut gelöst wurde. Der Lenker/Griff bei der Buggy Version lässt sich nicht, wie bei so machen anderen Kinderwagen, in die andere Fahrtrichtung ändern. Das bedeutet: das Kind schaut immer in Fahrtrichtung. Edda hätte sicher einige Ausflüge mehr genießen können, wäre sie rückwärts gefahren und hätte mich anschauen können. Bei der Babywannen-Version habe ich nichts zu meckern. Es gibt wohl eine Face-to-Face-Schale, aber dafür war Edda zu groß als ich darauf aufmerksam wurde.

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9 Welches Kinderwagenzubehör gehört deiner Meinung nach auf jeden Fall dazu?

Wir haben nachträglich dazu gekauft und würden das auch weiterempfehlen. Für die Babywanne: Regenschutz
Für den Buggy: ein UV/Moskitoschutz (ideal für den Sommerurlaub) und ein Regenschutz. Bei Kind Nr. 2 kommt eventuell noch ein Buggyboard dazu.

Ob man einen Sonnenschirm, extra Sonnendächer, Autositzadapter, Reisetasche, buggy mummy Fußsack, Luftpumpe und so weiter benötigt, muss letztlich jeder selbst entscheiden. Wir konnten bisher sehr gut darauf verzichten. Der Hersteller bietet aber ausreichend an.

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10 Wie findet dein Kind den Kinderwagen?

Das ist schwer einzuschätzen, da Edda nicht immer gerne im Kinderwagen saß. Momentan haben wir wieder so eine Phase, wo sie lieber läuft oder getragen werden möchte. Ich habe zu Beginn wenig die Babyschale im Einsatz gehabt, da ich eine Tragetuch-Mama war. Das hat sich so ergeben und vielleicht spielt dass eine Rolle. Es gab aber natürlich auch Zeiten da saß sie gerne und lange in ihrem Wagen. Gerade die Anfangszeit im Buggy war sehr spannend. Aber sicher würde sie aktuell auch sagen, sie fände es schöner mit Mama ab und zu mehr Blickkontakt zu haben. ;-)

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Macht’s gut und allen zukünftigen Mamas viel Spaß beim Wagenkauf!

Fotos: Antonia Jahn Fotografie

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